Filmreviews · 24. Oktober 2005
the Frighteners
the Frighteners
Regie: Peter Jackson
Musik: Danny Elfman
Michael J. Fox - Frank Bannister
Trini Alvarado - Dr. Lucy Lynskey
Peter Dobson - Ray Lynskey
John Astin - The Judge
Jeffrey Combs - Milton Dammers
Dee Wallace-Stone - Patricia Ann Bradley
Jake Busey - Johnny Charles Bartlett
Kurzinhalt:
Das kleine Neuseeländische Örtchen Fairwater wird von einer ungeklärten Todesserie heimgesucht. Kerngesunde Menschen sterben an Herzversagen. Der ehemalige Architekt und nun selbsternannte Geisterjäger Frank Bannister besitzt die seltene Gabe Geister sehen zu können. Er soll für die Witwe Dr. Lucy Lynskey Kontakt mit Ihrem gerade verblichenen Ehemann Ray aufnehmen, ist aber ehe er sichs versieht Hauptverdächtiger. Zusammen mit seiner Klientin Lucy und drei befreundeten Geistern beginnt ein Kampf gegen die Zeit. Verfolgt wird er dabei vom skurrilen FBI Mann Milton Demmers, der wohl schon einer Weltuntergangssekte zuviel angehört hat. Außerdem geht das sterben in Fairwater fröhlich weiter. Steckt wirklich der Sagenumwobene Sensenmann hinter allem, oder vielleicht doch ein Gespenst aus Franks bewegter Vergangenheit?
Kritik:
Spätestens seit dem „Herrn der Ringe“ kennt jeder Peter Jackson. Wenige wissen aber, dass der hobbitartige Neuseeländer, der gerade ein Remake zu „King Kong“ dreht, seine Karriere mit Splattermovies begonnen hat. Filme wie „Meet the Feebles“ oder „Braindead“ genieße in Insiderkreisen seit je her Kultstatus. Bis zum Erfolgsverwöhnten Blockbustermacher war es aber noch ein weiter weg. Einer seiner Filme reflektiert diese Entwicklung am besten: „The Frighteners“!
“Frigtheners”, zu Deutsch etwa “Die Angseinjager”, ist eine der wohl perfektesten Horrorkomödien unserer zeit. Hier stimmt eigentlich alles. Angefangen bei einer brillianten Cast: Hier seien vor allem die geniale Performance von Michael J. Fox in seiner leider letzten Kinorolle, so wie Trini Alvarado, Peter Dobson, Jake Busey, der unvergessene John “Gomez Adams” Astin, ein zum schreien komischer Jeffrey Combs als Milton Demmers zu nennen. Dabei brilliert der Film vor allem in den kleinen Details: Ihr erinnert Euch an den brüllenden Ausbilder aus „Full Metal Jacket“? Darsteller R. Lee Ermey dufte noch mal in seine berühmte Rolle schlüfen als Geisterseargent Hiles. Und natürlich lies es sich Jackson auch in diesem Film nicht nehmen, selber einen Cameo abzuliefern - von wem er sich das wohl nur abgeschaut hat?
Auch die Effekte sehen richtig gut aus, und brauchen sich auch neben heutigen Produktionen nicht verstecken. Produziert hat der Spukspaß, bei dem ein Lacher den nächsten Jagd niemand geringerer als Robert “Back2theFuture” Zemeckies und die geistehafte Spukscore steuerte der Meister der Comicscores Danny Elfman bei. Die Kenner schwören übrigens auf den leider hier nie veröffentlichten Directors Cut, der 13 Extra-Minuten mit einige neuen Effektshots enthält und bisher nur auf einer extrem seltenen LaserDisc-Edition zu haben ist.
Fazit:
Ein spukiger Spass für Erwachsene mit starken Nerven!
Ursprünglich veröffentlicht auf alien-on-earth.de, geborgen aus der Wayback Machine.