Filmreviews · 10. Februar 2005
Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes
Kurzinhalt:
1936 tief im südamerikanischen Dschungel. Eine 3-köpfige Gruppe unter der Leitung von Dr. Henry Jones Junior bahnt sich einen Weg durchs Gestrüpp. Ihr Ziel: ein verborgener Tempel. Aber nicht genug, dass einer seiner Begleiter flüchtet und der andere ihn hintergeht, nein, auch das mühselig aus den Ruinen geborgene Artefakt, dass er eben noch vor einer riesigen rollenden Felskugel gerettet hat, wird ihm durch seinen Erzrivalen Belloq entwendet.
Zurück am Barnett College wartet aber schon die nächste Aufgabe auf den Dozenten mit dem etwas ungewöhnlichen Nebenjob. Der amerikanische Geheimdienst möchte, dass Indy die Heilige Bundeslade sucht. Als wäre dies nicht genug sind auch noch die Nazis hinter der Schatulle her, die, der Bibel nach, die Trümmer der Gebotstafeln Gottes enthält und in falschen Händen zu einer unvorstellbaren Gefahr wird.
Doch bevor unserer tapferer Held sich in die ägyptische Stadt Tanis begeben kann, um den Nazis und seinem Erzrivalen Belloq die Leviten zu lesen, muss er vorher nach das “Kopfstück des Stabes des Re” seiner Ex-Flamme und Tochter seines ehemaligen Mentors Marion abschwatzen, die er vor Jahren hat sitzen lassen. Wer Indy kennt weiß aber, dass das nur der Anfang ist und bis Indiana Jones die Welt gerettet hat, wird noch einiges passieren.
Kritik:
Und so beginnt “Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes” oder im Original “Raiders of the Lost Ark”. Wir schreiben das Jahr 1981 und es schien als sei das Abenteuer-Kino am Ende. Da machten sich die beiden jungen, aufstrebenden Filmemacher Steven Spielberg und George Lucas auf, diesem totgesagten Genre neues Leben einzuhauchen. Mit einer phantastischen Geschichte, gepaart mit einem ordentlichen Quentchen Humor schufen die beiden die perfekte Mischung, die auch noch heute den Zuschauer in seinen Bann zieht.
Übrigens heute kaum noch zu glauben, dass damals eigentlich Tom Selleck den peitschenschwingenden Dozenten spielen sollte. Nachdem dieser aber dankend abgelehnt hatte, erinnerte sich Mr. Lucas an einen jungen, talentierten Darsteller, der schon in seinem Star Wars-Film eine gute Figur gemacht hatte, und siehe da Harrison Ford entpuppte sich als die ideale Besetzung für die Hauptrolle des Archäologen. Aber auch bei den anderen Rollen bewies man Fingerspitzen Gefühl. Der Unvergessene Markus Brody, der singende Salah - Herr der Ringe-Gimli Darsteller John-Rhys Davies in einer seiner frühen Rollen - Karen Allen als toughen Counterpart zu Indy und auch die Bösewichte passen perfekt in ihre Rollen.
Der kultverdächtige Schmetter-Sound von John Williams tut sein übrigens und lässt die Bilder wachsen. Dazu kommt eine gehörige Portion Action - die sogar noch heute gut aussieht. Dass sind die Zutaten aus den perfektes Popkornkino entsteht. Da verwundert es wohl kaum, dass der Film erfolgreich genug war, um zwei Fortsetzungen nach sich zu ziehen, eine dritte sogar schon in der Pipeline. Also nix wie die Bullenpeitsche und den Fedora geschnappt und auf geht’s…das Abenteuer beginnt.
Links
Filmbericht “Indiana Jones und der Tempel des Todes”
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Cast & Crew
Regie - Steven Spielberg
Drehbuch - George Lucas, Philip Kaufman
Harrison Ford - Indy
Karen Allen - Marion Ravenwood
Paul Freeman - Dr. Rene Belloq
Ronald Lacey - Toht
John Rhys-Davies - Sallah
Denholm Elliott - Dr. Marcus Brody
Alfred Molina - Satipo
Wolf Kahler - Dietrich
Ursprünglich veröffentlicht in der Filmwelt von SF-Radio.net, geborgen aus der Wayback Machine.