Sonstiges · 15. März 2005

Season 5

Die Wahrheit über das 5. Jahr von Falk T. Puschmann

Den Anfang macht der Zweiteiler Redux, in der mal wieder alles auf den Kopf gestellt wird, was man uns 4 Staffeln lang erzählt hatte, und am Ende bleibt doch alles anders. Mulder ersteht von den Toten, trifft auf seine Schwester und am Ende wird sogar Scully wundersam von Ihrem Krebs geheilt … na zeit wurde es ja! Aber wenn Ihr glaubt, dass das schon alles war, was da so in Staffel 5 passiert, dann irrt Ihr Euch!

Wie wärs mit der Episode “die unüblichen Verdächtigen”, hier erfahren wir endlich, wie Mulder die Jungs von den einsamen Schützen kennengelernt und das erste Mal etwas von der großen Regierungsverschwören gehört hat Mehr?

Da wäre schonmal die kultige s/w Episode “Der große Mutato” in der es ganz in Frankenstein- und 30iger Jahre Monstermannie hergeht (funny-fact: Der Schaupieler Chris Owens, der den großen Mutato spielt, wird in der gleiche Staffel ohne Maske als zwielichtiger Agent Spender zu sehen sein).

Außerdem erfahren wir in dem 2. Teiler Emily ein wenig mehr über die Hintergründe von Scullys Entfürhung in der 2. Staffel und erleben ein Wiedersehen mit dem Pusher aus der 3. Staffel in der Folge “Kinsungari”,

Bei der Episode “Ein Spiel” schwung niemand gweringerer als Stephen King die Feder und bei “Kill Switch” der Fans von neuromantischer Literatur (hat nix mit romatik zu tun!!) bekannte William Gibson.

Die Doppelfolge Cassandra führt uns an den Schauplatz einer Massenentführung und bringt ein neues Element in die Verschwörungsmythologie: die außerirdischen Rebellen

und last but not least bekommt halb Vancouver Gelegenheit in “Das Ende” eine Statistenrolle zu übernehmen und ein ganzes Stadion zu füllen, schließlich ist das auch die letzte Folge die in Vancouver gedreht wurde, ab Nummer 6 ging es dann in LA weiter. Nebenbei geht es natürlich um einen Jungen Schachspieler, der Gedanken lesen kann und umgebracht werden soll, und dann werden mal wieder die X-Akten geschlossen und beendet so die 5. Staffel.

Alles in Allem bekommen wir hier 20 abwechslungsreiche Episoden zu sehen. Doch da ist noch mehr! Wir erleben wie Mulder sich langsam zum Zweifler entwickelt und Scully immer mehr sich für das paranormale öffnet. Es werden eine Reihe neue Characktere vorgestellt, die auch in der nächsten Staffel noch wichtige Rollen haben, z.B. die Agenten Jeffrey Spender und Diane Fowley, oder die Entführte Cassandra Spender, Agent Spenders Mutter. Mir persönnlich kam diese Staffel aber wieder deutlich spannender und weniger auf Ekel fixierter vor als Staffel 4 und kann schon kaum abwarten, die noch kommenden 4. Staffeln in Händen zu halten - richtig! Wir haben jetzt erst Halbzeit!

Ursprünglich veröffentlicht auf alien-on-earth.de, geborgen aus der Wayback Machine.