Sonstiges · 04. Februar 2005

Die Unglaublichen

Die Unglaublichen

Mr. Incredible / Bob Parr = Craig T. Nelson / Markus-Maria Profitlich
Elastigir / Helen Parr = Holly Hunter / ?
Lucius Best / Frozone = Samuel L. Jackson / Kai Pflaume
Buddy Pine / Syndrome = Jason Lee / ?
Violetta Parr = Sarah Vowell / Felicitas Woll
Dashiell ‘Flash’ Parr = Spencer Fox / Marco Iannotta
Edna ‘E’ Mode = Brad Bird / Mechthild Grossmann
Mirage = Elizabeth Peña / Barbara Schöneberger

Kurzinhalt:
Als nach mehreren Zwischenfällen die Superhelden der Welt regelmäßig von den Geretteten verklagt werden, reagiert die Regierung und führt ein Superhelden Schutzprogramm ein. Die Superhelden erhalten eine neue Identität und müssen ihr Kape an den Nagel hängen, bzw. ein normales Alltagsleben führen. Für Mr. Incredible, der eben erst seine Gefährtin Elastigirl geheiratet hat, geht eine Welt unter.

Als Bob Parr lebt er nun zusammen mit seiner Familie in einem Vorort und muss bei einer Versicherung Schadensansprüche bearbeiten. Die Unzufriedenheit und der Zwang, seine Superkräfte zu unterdrücken nagen an ihm und veranlassen ihn immer wieder, mit seinem alten Kumpel Lucius / Frozon von Zeit zu Zeit um die Häuser zu ziehen und die alten Zeiten aufleben zu lassen. Auch die Kinder kommen nicht mit dem Superkräfteverbot zurecht, nur Elastigirl/ Mutter Helen versucht mit aller Kraft, die Familie zusammen und “normal” zu halten.

Schließlich bekommt Incredible die Chance, an die er nicht mehr geglaubt hat: Jemand sucht einen Superhelden. Hinter dem Rücken seiner Familie lässt er sich von der schönen Fammes Fatale Mirage engagiern. Doch was am Anfang nach dem besten Job der Welt aussieht, entpuppt sich schnell als Todesfalle. Als er spurlos verschwindet, macht sich seine Familie auf ihn zu suchen. Dabei müssen sie zum erstem Mal als Team aggieren und ihre Kräfte einsetzen. Schließlich müssen sie feststellen, dass es nicht nur um ihr eigenes Leben geht, sondern ein böses Genie die ganze Welt vernichten will.

Kritik:
Was passiert, wenn man jemanden hilft und dieser einen gleich verklagt, weil er nicht gerettet werden wollte. Mit einer solch wunderbar skurrilem Idee beginnt “The Incredibles”, oder zu Deutsch “Die Unglaublichen”, und der Fakt, das niemand geringeres als Pixar Animation für den Streifen verantwortlich zeichnet, sagt uns, dass das erst der Anfang einer ganz besonderen Filmerfahrung ist.

Superhelden sind dieser Tage aus dem Kino kaum weg zu denken. Seien es die “X-men”, “Hulk”, “Spiderman”, “Daredevil” oder “Hellboy”. Pixar geht einen Schritt weiter. Hier haben wir es mit einer ganzen Superfamilie zu tun. Der Vater Bärenstark, die Mutter, elastisch wie ein Gummiband, die Tochter die sich dünne machen kann und mit Kraftfeldern ihren Bruder ärgert, der kleine Bruder mit dem Nachbrenner und das Baby mit der geheimen Hyperkraft. Diese Familie schlägt alles und wir erfahren endlich die Wahrheit, warum Kapes lebensgefährlich sind und das aus Comicfreaks doch was werden kann.

Mit einer sagenhaften Phantasie und Detailliebe tut der Film genau das, was er soll, richtig viel Spass machen. Dabei kommen nicht nur Kiddys auf ihre Kosten, nein auch die Großen schmeißen sich bei den ganzen versteckten Anspielung weg. Und - für Disney Produktion ein Novum - die Helden dürfen auch mal Bluten!

Fazit: Definitive Familienunterhaltung und mit Sicherheit einer der besten Komödien des Jahres! Two Thumbs up ;-)

Ursprünglich veröffentlicht auf alien-on-earth.de, geborgen aus der Wayback Machine.